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Eine Zukunft für große Raubkatzen – DHL packt mit an

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Viele Großkatzen sind wegen der Jagd auf sie und des weltweiten Verlustes ihrer Lebensräume vom Aussterben bedroht. Darüber hinaus werden unzählige von ihnen zur Unterhaltung oder als Statussymbol in Privatzoos in Gefangenschaft gehalten – in Osteuropa ist ihre Situation oft besonders tragisch. DHL hat tatkräftig mitgeholfen, fünf Löwen und einen Tiger aus der Ukraine in ein südafrikanisches Reservat in Sicherheit zu bringen.

Von der Käfighaltung in der Ukraine ins afrikanische Wildtierreservat

Auf der ganzen Welt werden große Raubkatzen wie Löwen und Tiger gehandelt und unter unzumutbaren Bedingungen gefangen gehalten. Viele von diesen Tieren haben nie gelernt, in freier Wildbahn zu überleben. Aber sie können gerettet und in gut geführte Auffangstationen gebracht werden: Orte wie das Wildtierreservat Simbonga nahe der südafrikanischen Hafenstadt Port Elizabeth. Das Reservat wird betrieben von den Warriors of Wildlife(WoW), die sich der Rettung, Umsiedlung und Pflege misshandelter Wildtiere verschrieben haben. WoW-Gründer Lionel de Lange hat in der Ukraine gelebt und ist mit den Lebensverhältnissen von dort in Privatzoos gehaltenen Raubkatzen vertraut.

Keine sichere Unterbringung in Osteuropa möglich

De Lange ist immer wieder aufs Neue erschüttert: „Die Grausamkeit ist unfassbar. Nicht nur der Anblick der Tiere in den Käfigen, das ist noch das Geringste. Es ist alles andere, was sie durchmachen müssen.“ Aber in Osteuropa selbst gibt es keine Auffangstationen für Großkatzen. Also müssen sie außer Landes gebracht werden, in diesem Fall nach Simbonga.

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Beim Transport ist äußerste Vorsicht geboten

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DHL übernimmt die Überführung nach Afrika

Als de Lange wieder von misshandelten Raubkatzen in der Ukraine erfuhr, wusste er sofort: „Wir müssen diese Katzen da rausholen. Ich setzte mich ans Telefon und rief das DHL-Büro in Johannesburg an. Innerhalb weniger Tage trafen sie die Entscheidung, dass sie uns helfen konnten.“

Konkret handelte es sich um einen Tiger und fünf Löwen. Sie wurden mit dem Flugzeug und auf LKWs über 15.000 Kilometer transportiert. Insgesamt verbrachten sie 87 Stunden in ihren Transportkisten auf dem Weg in ihr neues Zuhause in Simbonga, was mit zahlreichen Prozeduren verbunden war, wie de Lange erläutert: „Es ist nicht wie bei Menschen, die einen Flug buchen. Diese Raubkatzen müssen Röntgengeräte durchlaufen und anschließend tierärztliche Untersuchungen und Zollabfertigungen über sich ergehen lassen.“

Unsere 'Löwen und Falken von DHL', wie ich mein Team aus dem Nahen Osten und Afrika gerne nenne, haben die Tiere sicher in ihre neue Heimat gebracht. […] Das war zwar keine leichte Aufgabe, aber eine, die wir gerne und mit viel Herzblut erfüllt haben.”

Amadou Diallo, CEO von DHL Global Forwarding Middle East and Africa

Neues Zuhause in Südafrika

Der Aufwand hat sich für DHL und WoW gelohnt: Nach einer kurzen Phase der Erholung und Akklimatisierung tollen die Tiere nun in großzügigen Freiflächen herum und dürfen einfach Raubkatzen sein – ohne als Prestigeobjekte herhalten zu müssen.

Gemeinsam mit National Geographic Creative Workshaben wir die gesamte 87-stündige durch unsere Logistikkapazitäten ermöglichte Rettungsreise aufgezeichnet, um diese bewegende Geschichte mit einem breiten Publikum zu teilen.

In dem kurzen Film geht es außerdem um Geparde im Ashia Cheetah Center in der südafrikanischen Provinz Westkap. In freier Wildbahn leben nur noch 7.000 Exemplare des schnellsten Säugetieres der Welt. Außer von Jagd und Handel sind die kleinen Populationen von Inzucht bedroht. Im Ashia Wildreservat werden Geparde auf ihre Auswilderung vorbereitet, um den Genbestand der wildlebenden Raubkatzen zu verbessern und sie vor dem Aussterben zu bewahren.

Hier können Sie sich den Film ansehen.

Nachhaltiges Engagement bei DHL Freight

Bei DHL Freight können sich auch unsere Kunden für die Umwelt engagieren: mit dem GoGreen Plus Service. Das ist unser verbindliches Versprechen, über Carbon Insetting Emissionen direkt im eigenen Netzwerk zu reduzieren, indem grüne Technologien und Kraftstoffe erprobt und eingesetzt werden. Die nachhaltige Zukunft der Logistik hat bei DHL Freight schon begonnen. Sie können ein Teil davon sein.

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