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Kunden mit speziellen Ansprüchen

Lieferungen in die Vatikanstadt müssen ganz eigenen Gesetzen folgen

Die Größe des Zielgebietes ist mehr als überschaubar: Gerade einmal 0,44 Quadratkilometer Fläche und nicht einmal 900 Einwohner hat der kleinste selbstständige Staat der Welt. Und er liegt mitten in der viertgrößten Stadt Europas. Für die Belieferung des Vatikans gelten daher besondere Regeln, die für die Logistikspezialisten von DHL Freight eine ganz eigene Herausforderung darstellen.

Das beginnt bereits bei den äußerst strengen Sicherheitsvorschriften innerhalb des Vatikans. Nur wenige, speziell zertifizierte Anbieter dürfen überhaupt hierher liefern. DHL Freight hat sich dem entsprechenden Prozess gestellt und den notwendigen Workflow im Kundenservice implementiert. Dieser übermittelt mit mindestens 24 Stunden Vorlauf die Kennzeichen der Auslieferungsfahrzeuge und die Frachtpapiere an die Behörden des Vatikans. Ebenfalls gefordert sind genaue Angaben zur Identität des Fahrers einschließlich seiner Ausweis- und Führerscheindaten. „Um das Verfahren trotz der Umstände möglichst einfach und schnell zu gestalten, haben wir uns gemeinsam mit unseren Subunternehmern und der Verwaltung an einen Tisch gesetzt. Jetzt reicht eine E-Mail mit den entsprechenden Angaben zur Notifikation. Das macht die Prozesse schlanker, als wenn wir die Benachrichtigung auf andere Weise abgeben müssten“, fasst Lucia Morandi, Head of Marketing & Customer Service DHL Italien, das Vorgehen zusammen. „Unsere Niederlassung in Rom führt den gesamten Lieferprozess mit größter Sorgfalt durch, auch dank der zuverlässigen Unterstützung unseres speziell ausgesuchten Vertragspartnerns vor Ort“, so Morandi weiter.

Reibungsloser Ablauf

Aber mit dem Anmeldeprocedere allein ist es noch nicht getan: Die Transportfahrzeuge unterliegen für die Einfahrt in die Vatikanstadt weiteren Beschränkungen. Auslieferungen sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich, und das ausschließlich innerhalb bestimmter Zeitfenster und mit vorbestimmten Routen. Auch sind nicht alle Punkte innerhalb des kleinen Staates für Lkw zugänglich. Teilweise werden die Güter daher auf spezielle Transportpaletten umgepackt, damit die Empfänger ihre Sendungen trotzdem bis vor die Türe geliefert bekommen.

Der reibungslose Ablauf der Transporte in die Vatikanstadt zeigt, wie DHL Freight sich auch an besondere Bedingungen anpasst. Für die Kunden hat die große Erfahrung des globalen Logistikspezialisten den Vorteil, sich selbst um nichts kümmern zu müssen. Die Sendungen kommen pünktlich und problemlos ans Ziel – auch wenn es im kleinsten Staat der Welt liegt. Der hohe Verwaltungsaufwand macht sich übrigens im Frachttarif bemerkbar: Lieferungen werden in der teuersten Entfernungszone eingestuft, egal woher die Waren eigentlich kommen – aber dafür ist der Bestimmungsort garantiert einer der sichersten Plätze der Welt.

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