Nachhaltigkeit

Null-Emissionen-Logistik bis 2050

GoGreen, das Umweltschutzprogramm der Deutsche Post DHL Group, wirkt. Das bisherige Umweltziel von 30 Prozent CO2-Effizienzsteigerung gegenüber 2007 ist erreicht – vier Jahre eher als geplant. Zeit für neue Ziele, und die sind noch ambitionierter ...

Die neue Vorgabe des Konzerns lautet Reduktion aller logistikbezogenen Emissionen netto auf null. Damit ist Deutsche Post DHL Group das erste große Logistikunternehmen weltweit, das sich ein so weitrechendes und ehrgeiziges Ziel setzt. Der Konzern, bei dem Nachhaltigkeit ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie ist, setzt damit erneut Standards in grüner Logistik. Zugleich stellt der Null-Emissionen-Beschluss seine Vorreiterrolle in Sachen Umwelt- und Klimaschutz unter Beweis.

Teilziele für 2025

Das neue Klimaschutzziel betrifft sowohl die eigenen Aktivitäten als auch die von Transportpartnern. Gestützt wird die Mission durch vier konkrete Teilziele, die Deutsche Post DHL im Rahmen des konzernweiten Umweltschutzprogramms GoGreen bereits 2025 erreichen will:

  1. Auf globaler Ebene wird Deutsche Post DHL Group die CO2-Effizienz aller eigenen Aktivitäten und die der Transportpartner um 50 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2007 steigern.
  2. Auf lokaler Ebene will Deutsche Post DHL Group die Lebensqualität der Menschen dort, wo sie leben und arbeiten, durch saubere Transportlösungen verbessern. Dazu soll die eigene Abholung und Zustellung zu 70 Prozent auf saubere Lösungen, beispielsweise Elektrofahrzeuge, umgestellt werden.
  3. Der Anteil des Umsatzes, der grüne Lösungen enthält und damit die Lieferkette unserer Kunden grüner macht, soll auf über 50 Prozent steigen.
  4. 80 Prozent der Mitarbeiter sollen sich bis 2025 über Trainingsmaßnahmen zu Experten in der grünen Logistik zertifizieren und aktiv an den Umwelt- und Klimaschutzaktivitäten beteiligen. Zudem beabsichtigt der Konzern, gemeinsam mit Partnern jährlich eine Million Bäume zu pflanzen.

Das Unternehmen trägt damit zur Zielerreichung des Pariser Klimaschutzabkommens bei, die globale Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, und unterstützt ebenso die Agenda 2030 der Vereinten Nationen.

Genutzte Chancen – neue Herausforderungen

Mit den neuen Klimaschutzaktivitäten setzt das Unternehmen auf seinen weitreichenden Erfahrungen mit dem Umweltschutzprogramm GoGreen auf. Das bisherige Umweltziel, die CO2-Effizienz um 30 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2007 zu verbessern, hat der Konzern dank vielfältiger Optimierungsmaßnahmen bei der Fahrzeugflotte, bei Gebäuden und bei der Gestaltung logistischer Netzwerke bereits im Jahr 2016 und damit vier Jahre vor der Zeit erreicht. „Ich sehe auch für DHL Freight mit dem Thema GoGreen enorme Chancen – Stichwort Schadstoffbelastung in Innenstädten. Die ersten Städte haben bereits Fahrverbote für alte Lkws verhängt, weitere sind angekündigt. Auch unsere Kunden sprechen uns immer häufiger darauf an – denn nur wer vorbereitet ist, wird sie in Zukunft noch beliefern können“, sagt Uwe Brinks, CEO DHL Freight. GoGreen gibt Management und Mitarbeitern eine Reihe von Tools und Technologien an die Hand, um Kraftstoff und Energie zu sparen und damit unnötige Kosten zu vermeiden. Die LED-Beleuchtung in den Umschlaghallen ist da ein gutes Beispiel.

DHL Freight hat ein eigenes Arbeitsprogramm für GoGreen erstellt, welches konkrete Maßnahmen umfasst, um die gesetzten Ziele zu erreichen. „Dazu gehören Öko-Sprit mit hohem erneuerbaren Anteil, den wir in Schweden bereits mehrheitlich verwenden, ebenso wie Tests von Flüssigerdgas als Ersatz für Diesel. Auch an der Verbesserung der Aerodynamik unserer Fahrzeuge arbeiten wir weiter“, so Christoph Schönwandt, Head of GoGreen, DHL Freight. „Wir werden auch unseren Kunden künftig noch mehr Möglichkeiten bieten, sich bewusst für grüne Lösungen zu entscheiden, indem wir unser bisheriges Angebot noch ausbauen.“

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