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Biokraftstoff für die Formel 1: DHL bringt grüne Logistik auf Kurs

Mit der inzwischen schon rund 40-jährigen Zusammenarbeit gilt DHL als der treueste, globale Partner der Formel 1. Heute läuten beide die nächste Phase ihrer Partnerschaft ein: Mit der ersten mit Biokraftstoff betriebenen LKW-Flotte hebt DHL die grüne Logistik in der Formel 1 auf die nächste Stufe. Was das für DHL und den Schadstoffausstoß in der Formel 1 bedeutet, lesen Sie hier. 

CO2-Emissionen um mindestens 60 % reduziert

Ab 2023 werden bei allen europäischen Formel-1-Rennen 18 neue LKW eingesetzt. Diese werden mit hydriertem Pflanzenöl (Kraftstoff HVO100) betrieben und reduzieren den CO2-Ausstoß gegenüber eines LKWs mit herkömmlichen Kraftstoffen um mindestens 60 Prozent – darüber hinaus gibt es noch weitere Einsparpotenziale, die die Emissionen künftig weiter reduzieren können. 

Und das lohnt sich: Denn in dieser Saison legt das DHL-Motorsport-Team rund 150.000 Kilometer zurück und transportiert pro Rennen rund 1.400 Tonnen Fracht. Neben Rennwagen, Reifen, Ersatzteilen und Treibstoff wird außerdem Broadcasting- und Hospitality-Equipment an die Rennstrecke transportiert. Während des Transports kümmert sich DHL außerdem um Zollabfertigungs-, Abhol- und Verzollungsdienste. 

Unsere Partnerschaft mit der Formel 1 zeigt unser gemeinsames Engagement für mehr Nachhaltigkeit und die Reduzierung der CO2-Emissionen. Wir sind stets bestrebt, die Logistik nachhaltiger zu gestalten, und freuen uns, in diesem Jahr die erste LKW-Flotte einzuführen, die mit einem nachhaltigen Kraftstoff betrieben wird.

Arjan Sissing, Head of Global Brand Marketing bei Deutsche Post DHL Group

Gegenüber den bisher üblichen Diesel-LKW bleiben Ladekapazität und Fahrstrecke gleich – nur die Schadstoffemissionen werden reduziert. Die LKW der neuen Biokraftstoff-Flotte befördern bis zu 40 t und können mit einem 1.000-Liter-Tank bis zu 3.500 km an Strecke zurücklegen. Durch den Einsatz des Drop-in-Kraftstoffs HVO100 erfüllt Deutsche Post DHL Group die EU-Richtlinie für erneuerbare Energien. Ein weiterer Vorteil: Die Handhabung von Biokraftstoff ist deutlich sicherer als das Bunkern von Diesel und damit in puncto Nachhaltigkeit und Sicherheit einen Schritt voraus. 

Gemeinsam sind wir ständig auf der Suche nach nachhaltigeren Lösungen, und durch Innovationen wie die mit Biokraftstoff betriebenen LKW sind wir in der Lage, unsere CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren und unser Nachhaltigkeitsziel, Netto-Null bis 2030, zu erreichen.

Ellen Jones, Head of ESG bei der Formel 1

Eine Partnerschaft für mehr Nachhaltigkeit

Gemeinsam eine nachhaltige Zukunft für den Motorsport zu schaffen, ist für beide Partner seit jeher zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit – und gemeinsam haben DHL und die Formel 1 aktiv Schritte unternommen, um diesem Ziel näher zu kommen. 

Dazu zählen die Erprobung fortschrittlicher Technologien, die Nutzung multimodaler Transportlösungen, einschließlich der Land- und Seefracht, sowie der verstärkte Einsatz von Boeing-777-Flugzeugen. Diese verursachen nämlich im Vergleich zur üblichen 747 rund 18 % geringere CO2-Emissionen. Darüber hinaus überwacht DHL den Kraftstoffverbrauch der LKW mittels GPS und reduziert ihn mit Hilfe einer optimierten Routenplanung. 

Es ist schön zu sehen, dass Partner wie DHL den gleichen Antrieb und das gleiche Engagement für eine nachhaltigere Formel 1 teilen.

Ellen Jones, Head of ESG bei der Formel 1

Biokraftstoffe helfen nicht nur der Formel 1 zu einer nachhaltigeren Zukunft: Sie spielen ebenso in der DHL Freight Green Technology Roadmap mittelfristig eine entscheidende Rolle als Niedrig-Emissions-Technologie. Ziel ist es, bis 2025 mindestens 1.000 Biokraftstoff-, LNG-, CNG- und Elektrofahrzeuge in Europa einzusetzen und bis 2030 den Anteil nachhaltiger Kraftstoffe im Fernverkehr auf über 30 % zu erhöhen.

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Redakteur/in:

Patrick Möller

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