Jede Sendung stellt andere Anforderungen. Aber es geht nicht immer darum, möglichst viele Optionen zu haben, sondern die richtige Wahl ...
Der Wareneingang ist entweder die Funktion des Wareneinkaufs in der Materialwirtschaft oder die Verbuchung auf Wareneingangskonten in der Finanzbuchhaltung.
Im Gegensatz zum Warenausgang stellen Unternehmen mit dem Wareneingang den Nachschub von Halbfabrikaten, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Fertigerzeugnissen sicher.
Als Schnittstelle zwischen außer- und innerbetrieblicher Materialwirtschaft gehört der Wareneingang zum Bereich der Beschaffung. Seine konkreten Aufgaben umfassen unter anderem das Puffern, das Entladen, das Sortieren und das Auspacken.
Zunächst wird die Ware vom Kunden angenommen, ehe sie anschließend auf eventuelle Reklamationen, so beispielsweise Qualitätsmängel, geprüft wird. Ist die Ware mängelfrei, bestätigt der Kunde dem Frachtführer den Wareneingang auf einem Frachtbrief. Außerdem wird ein Wareneingangsschein erstellt. Nach der Dokumentation folgt die Weiterleitung oder Verwendung der Ware. Sobald die Ware ausgeliefert wird, wird vom Warenausgang gesprochen. Der Umfang und die Gestaltung des Wareneingangs sind für die Leistungsfähigkeit eines Lagers von enormer Wichtigkeit: Wird hier falsch geplant oder schlecht organisiert, können Störungen im Betriebsablauf die Folge sein. Aus diesem Grund ist eine sorgfältige Planung des Wareneingangs so wichtig, um kurze Durchlaufzeiten zu schaffen, den Platz- und Mitarbeiterbedarf so gering wie möglich zu halten und hohe Prozessqualität zu erreichen.
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