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Die Lagerumschlagshäufigkeit ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die angibt, wie oft der durchschnittliche Lagerbestand eines Artikels im Laufe eines Geschäftsjahrs komplett aus dem Lager entnommen und ersetzt wird. Sie hält also fest, wie oft die Vorratsbestände umgeschlagen beziehungsweise abverkauft werden. Je höher die Lagerumschlagshäufigkeit ist, desto effektiver wird das unternehmerische Kapital eingesetzt und desto weniger Kapitaleinsatz wird benötigt.
Berechnet wird die Lagerumschlagshäufigkeit, indem die Lagerabgänge einer Periode durch den durchschnittlichen Lagerbestand geteilt werden. Wird beispielsweise ein Fernsehgerät im einem Elektronikfachhandel zwanzigmal in einem Geschäftsjahr verkauft und durchschnittlich sind fünf Fernsehgeräte auf Lager, so beträgt die Lagerumschlagshäufigkeit: 20 ÷ 5 = 4. Übrigens kann aus der Lagerumschlagshäufigkeit auch die Lagerreichweite beziehungsweise die durchschnittliche Lagerdauer in Tagen abgeleitet werden. Je häufiger der Lagerumschlag, desto kürzer die durchschnittliche Lagerdauer.
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