← Logistik-Lexikon

FOB (Free On Board)

Wofür steht FOB (Free On Board)?

FOB (Free On Board) ist eine Vertragsformel der von der International Chamber of Commerce entwickelten Incoterms für Außenhandelsgeschäfte. Sie besagt, dass der Exporteur eine Ware auf eigene Kosten und eigene Versicherung bis auf das Transportschiff liefert. Danach übernimmt der Importeur alle Kosten, Risiken und Pflichten, die der Transport zum Zielort mit sich bringt. FOB beschreibt also eine Vereinbarung zwischen Handelspartnern, die alleine nicht aussagekräftig ist, weil die Abkürzung zum Beispiel nicht den Umschlaghafen nennt. Importeure fügen daher häufig eine Hafenbezeichnung hinzu – so zum Beispiel FOB Busan, FOB Hamburg oder FOB Rotterdam. Für den Exporteur hat FOB den entscheidenden Vorteil, dass er nicht mit ungeplanten Kosten rechnen muss. Er profitiert also von einem besseren Handlungsspielraum.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Impact of the EU AI Act on logistics
Trends

Was bedeutet der EU AI Act für die Logistik?

Rechtsunsicherheit ist einer der häufigsten Gründe, warum Unternehmen in Deutschland auf künstliche Intelligenz verzichten. Laut der IKT-Erhebung 2025 des Statistischen ...

13. Oktober 2026 / Lesezeit: ~ 7 Min.