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Ein Pflichtenheft beschreibt in konkreter Form, wie ein Auftragnehmer die Anforderungen des Auftraggebers lösen möchte. Erst, wenn der Auftraggeber das Pflichtenheft akzeptiert, beginnt die eigentliche Umsetzungsarbeit beim Auftragnehmer.
Im Allgemeinen enthält ein Pflichtenheft die ausformulierten Lösungen und detaillierten Anforderungen, wie und womit ein Produkt entwickelt wird es ist also eine Art Projektstrukturplan. Wichtige Gliederungspunkte wie Produkteinsatz, Zielbestimmung oder Produktübersicht sind ebenfalls im Pflichtenheft festgehalten. Dadurch werden nicht nur Missverständnisse vermieden, sondern es ist auch möglich, ein Projekt effektiver abzuwickeln.
In einem Pflichtenheft wird das Ausschlussprinzip verwendet: Das bedeutet, dass konkrete Fälle ein- und ausgeschlossen werden. Außerdem findet sich in einem Pflichtenheft eine schriftliche Dokumentation der Analysen, die die Grundlage für das weitere Vorgehen bilden. Der Inhalt eines Pflichtenhefts ist rechtlich bindend.
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