Rechtsunsicherheit ist einer der häufigsten Gründe, warum Unternehmen in Deutschland auf künstliche Intelligenz verzichten. Laut der IKT-Erhebung 2025 des Statistischen ...
Wer ein Lager betreibt, muss einerseits die optimale Lieferfähigkeit berücksichtigen, andererseits aber auch gewährleisten, dass die Lagerhaltungskosten möglichst gering sind. Lagerhaltungsstrategien können dabei helfen, denn bei ihnen handelt es sich um Entscheidungsregeln, mit denen die Bestellmengen, der optimale Bestand und die Bestellzeitpunkte unter Berücksichtigung aller inner- und außerbetrieblichen Rahmenbedingungen festgelegt werden. Sie haben die Aufgabe, eine optimale Lieferbereitschaft zu gewährleisten und das bei gleichzeitiger Minimierung der Lagerhaltungs- und Fehlmengenkosten. Man unterscheidet zwischen Bestellrhythmus-, Bestellpunkt- und Kontrollrhythmusverfahren. Bei den Bestellrhythmusverfahren wird der Lagerbestand in konstanten Zeitintervallen aufgefüllt. Bei den Bestellpunktverfahren wird immer dann bestellt, wenn der Meldebestand erreicht oder unterschritten ist. Bei den Kontrollrhythmusverfahren wird der Lagerbestand in konstanten Zeitintervallen überprüft. Das Ziel von Lagerhaltungsstrategien ist, den Servicegrad der Lagerhaltung zu optimieren, die Kosten zu minimieren und den Lagerbestand zu senken.
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