Neues Frachtzentrum in Hannover-Langenhagen

DHL Freight, einer der führenden Anbieter für Straßentransporte in Europa, hat kürzlich in Hannover-Langenhagen sein jüngstes Frachtzentrum eröffnet. Wegen seines hochinnovativen Charakters gilt es als „Terminal for the Future“.

Ein neuer, wichtiger Knotenpunkt im europaweiten Netzwerk
Rund 290 Mitarbeiter disponieren und konsolidieren ab sofort Fracht am neuen Terminalstandort Hannover-Langenhagen, den DHL Freight Anfang September eröffnete. An den Feierlichkeiten nahmen unter anderem Tim Scharwath, CEO Global Forwarding, Freight, und Uwe Brinks, CEO DHL Freight teil. In der topmodernen Umschlaganlage testet DHL Freight zudem innovative Technologien, um sich langfristig als Markt- und Innovationsführer im Landtransport zu positionieren. Mit dem neuen Standort investiert das Unternehmen in sein bestehendes europäisches Netzwerk von über 200 Terminals. Erst im Mai hatte DHL Freight ein Terminal in Wien in Betrieb genommen.

Mit der Eröffnung des neuen Frachtzentrums Hannover-Langenhagen haben wir ein weiteres wichtiges Drehkreuz im europäischen Landverkehr in Betrieb genommen. Die verkehrsgünstige Lage, kombiniert mit innovativen Technologien, machen diesen neuen zukunftsorientierten Fracht-Umschlagsplatz zu einem wichtigen Wachstumstreiber innerhalb unseres Netzwerks.

Uwe Brinks, CEO DHL Freight

Individuelle Logistiklösungen für nationale und internationale Kunden
Das Terminal verfügt über mehr als 86 Ladeschleusen. In der 8.700 Quadratmeter großen Umschlaghalle wird Fracht für das europaweite Stückgutnetzwerk Euroconnect sowie den Premium-Stückgutservice Eurapid bearbeitet. Unter den rund 290 Mitarbeitern ist auch ein Expertenteam für den Komplettladungsservice Euronet, das nationale und internationale Kunden mit individuellen Logistiklösungen und Transportmanagement unterstützt.

Die zentrale Lage in Europa und der 24-Stunden-Betrieb machen den Flughafen Hannover-Langenhagen und die Region zu einem attraktiven Logistikstandort: Die Ansiedlung des neuen DHL-Frachtzentrums bestätigt die Attraktivität der Region als wichtiges Frachtdrehkreuz für Norddeutschland.

Dr. Bernd Althusmann, Wirtschaftsminister Niedersachsens/Foto: P. v. Dithfurt/Staatskanzlei)

Das Frachtzentrum dient als Terminal for the Future
Im neuen Frachtzentrum werden zukunftsweisende Technologien für das „Terminal for the Future“ getestet und eingesetzt. In der Hoflogistik beispielsweise erprobt Deutsche Post DHL Group ein elektrisches, teilautomatisiertes Rangierfahrzeug, das mithilfe von Augmented Reality und automatisierten Fahrfunktionen ein hochgenaues Aufnehmen und Absetzen von Wechselbehältern ermöglicht. Die von StreetScooter in Zusammenarbeit mit dem Fahrzeuglieferanten KAMAG entwickelte Technologie fördert einen reibungslosen Betriebsablauf. Große Potenziale des assistierten Rangierens liegen in der Erhöhung der Prozesssicherheit, einem verringerten Materialverschleiß und in der Vereinfachung des Arbeitsplatzes für die Fahrer.

Mehr Effizienz, Tempo und Präzision
Eine weitere Innovation, die am neuen DHL Freight Standort getestet wird, sind Vorrichtungen zur automatisierten Erfassung von Gewicht, Volumen und Sendungsdaten. Durch Kombination verschiedener Technologien werden alle sendungsrelevanten Daten innerhalb weniger Sekunden ins Transportmanagementsystem übertragen. Die Automatisierung des Prozesses steigert sowohl die Effizienz als auch Geschwindigkeit. Die genaue Erfassung der Dimension von Frachtgütern ist essenziell für die Planung der optimalen Beladung und die korrekte Abrechnung der Kunden.

Ein Beispiel für mehr Nachhaltigkeit
Im Einklang mit dem Konzernprogramm GoGreen legte DHL Freight beim Errichten des neuen Standorts hohen Wert auf eine nachhaltige Bauweise und den Einsatz von erneuerbaren Energien, etwa unter Verwendung einer Photovoltaikanlage und LED-Beleuchtungen. Mit alternativen Antriebskonzepten wie dem elektrischen Rangierfahrzeug oder LNG-Trucks, die für den Landtransport in Süddeutschland erprobt werden, leistet DHL Freight seinen Beitrag im Einklang zu dem Konzernziel, bis 2050 alle logistikbezogenen Emissionen auf null zu reduzieren.

Auf 63.000 Quadratmetern entstand in rasantem Tempo das neue Frachtzentrum in Hannover-Langenhagen. Schauen Sie selbst!

Autor: Redaktion

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