Starkes Netz

Kontinuierlich steigende Frachtmengen sind eine Herausforderung für Logistiker in Europa. DHL Freight stellt bei Organisation, Infrastruktur und Personal bereits jetzt die operativen Weichen für die Herausforderungen von Morgen.

Die Wirtschaft in Europa wächst und beschert den Transportunternehmen weiter steigende Auftragszahlen und Transportvolumina. Das ist erst einmal natürlich eine gute Nachricht – stellt auf der operationellen Seite aber eine echte Herausforderung dar. Denn wir wollen Ihnen, unseren Kunden, jetzt und in Zukunft höchste Qualität bieten. Deswegen arbeiten wir mit vollem Einsatz daran, unser Netz und unsere Produkte an den entscheidenden Stellen für die Zukunft fit zu machen. Das fängt bei Baumaßnahmen zur Kapazitätsausweitung an, geht mit der Produktentwicklung und -anpassung weiter und schließt natürlich auch das Thema Digitalisierung mit ein.

Neue Hubs

In Hannover-Langenhagen und in Fischamend bei Wien bauen wir innerhalb des nächsten Jahres zwei hochmoderne Frachtterminals, die unser europäisches Netzwerk an strategischen Knotenpunkten verstärken. In Hannover beispielsweise schlagen zukünftig unsere Mitarbeiter auf 8.300 Quadratmetern Hallenfläche Sendungen unserer Services Euroconnect und Eurapid um. Hier testen wir im „Terminal of the future“ zudem innovative Lösungen und Technologien wie intelligente Gabelstapler oder ein zentrales Control Center. Zudem spielt der Standort eine wichtige Rolle für den Komplettladungsservice Euronet von DHL Freight.

In Fischamend entsteht in unmittelbarer Nähe des Airports Wien-Schwechat der DHL Campus Wien Flughafen. Das gemeinsame Frachtdrehkreuz von DHL Global Forwarding und DHL Freight optimiert den Übergang zwischen Luft-, See- und Landfracht und stärkt zudem die Anbindung nach Osteuropa.

Neben diesen Flagship-Projekten prüfen wir kontinuierlich, an welchen Knotenpunkten unseres Netzes wir durch Baumaßnahmen auf den künftigen Bedarf reagieren müssen.

Darüber hinaus hilft unser derzeit laufendes Programm zur Terminal-Zertifizierung, weitere Standardisierungspotenziale zu erkennen und unser Netz auch auf diesem Weg leistungsfähiger zu machen. Die besten Terminals werden gegen Ende des Jahres mit Bronze, Silber und Gold-Plaketten ausgezeichnet.

Versprochen – gehalten

Mit den Investitionen in unser Netzwerk stellen wir für Sie auch in den kommenden Jahren höchste Servicequalität sicher. So halten wir auch in Zukunft unsere Versprechen ein, wie wir das beim Relaunch von Eurapid bereits getan haben. Die Wiederaufnahme unseres Premium-Stückgutservice ist mit dem Ziel an den Start gegangen, 95 Prozent aller Lieferungen zeitgenau an den Bestimmungsort zu befördern. Und diese Quote liefern wir. Für die nahe Zukunft planen wir auf unserem Stückgutnetzwerk Euroconnect ähnliches mit der Einführung eines Requested Delivery Day. Sie können dann bereits Tage im Voraus bestimmen, wann Ihre Fracht am Zielort ankommen soll. Wir garantieren dieses Datum durch entsprechende Prozesse und die notwendige IT-Unterstützung.

Gut vorbereitet

Veränderungen in der politischen Landschaft zählen zu den ständigen Einflussfaktoren im Logistikgeschäft. Insofern kann der bevorstehende Brexit zwar erhebliche Umstellungen im europäischen Straßengüterverkehr mit sich bringen, ist aber mit guter Vorbereitung absolut zu bewältigen. In bewährter Zusammenarbeit mit Gerlach Customs Services stehen wir Ihnen bei allen Fragestellungen zum grenzüberschreitenden Verkehr mit Rat und Tat zur Seite. Und damit sowohl unser Backoffice als auch Ihre Mitarbeiter mehr Zeit haben, sich diesen grundlegenderen Problemen zu widmen, arbeiten wir noch stärker an der Automation der Auftragsbearbeitung. So gehen wir mit der breiten Einführung von E-Billing einen großen Schritt in Richtung papierloser Logistik voran. Damit wir uns auch in Zukunft ganz unserem eigentlichen Kerngeschäft widmen können – effizienten und kundenorientierten Logistik- und Transportlösungen für Ihre Fracht.

Ihr

Dr. Thomas Vogel,
Chief Operations Officer (COO) DHL Freight

Autor: Thomas Vogel

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